Der berühmteste Comic-Nager der Welt feiert sein Videospiele-Comeback. Die Redaktion wagt die ersten Schritte in die bunte Welt des Titels.

Nicht allen Comicfiguren geht es so gut wie der berühmten Micky Maus. Einige vergessene Zeichentrickhelden fristen ein trostloses Dasein in einer vom Phantom erschaffenen Schattenwelt. Bewaffnet mit einem Pinsel, eilt ihnen Micky zu Hilfe. In Verdünner getaucht, löscht der Pinsel Hindernisse und Feinde von der Bildfläche. Farbe zaubert dagegen Brücken und Plattformen in die Landschaft und macht aus Gegnern Freunde. Ob Sie lieber mit Farbe oder Verdünner arbeiten, bleibt Ihnen überlassen.

Alle Rätsel lassen sich auf mindestens zwei Arten lösen. Als etwa Tiki Sam, eine ganz frühe Version von Goofy, Micky darum bittet, ihm drei Masken zu besorgen, muss der unerschrockene Mäuserich auf Klettertour gehen. Er zeichnet Plattformen in einen Baum, um zum Baumhaus und an die dort versteckte Maske zu gelangen. Hat Micky zwei Masken bei Tiki Sam abgeliefert, sucht er entweder die dritte oder wendet einen Trick an: Mit Verdünner löscht er die Rückwand von Tikis Haus, stibitzt eine der abgelieferten Masken und händigt sie dem Ahnungslosen erneut aus – Aufgabe gemeistert.

Achtung: Mit Verdünner lassen sich zwar die Hauptaufgaben schneller lösen, doch macht dieses Verfahren die anderen Comicfiguren nicht glücklich. Vielmehr sind sie bei einem Wiedersehen schlecht auf Micky zu sprechen und helfen ihm nicht. Wer sich Freunde machen will, der arbeitet also besser mit Farbe.