Watch Dogs 2 PC: Technik-Test mit ersten Grafikkarten-Benchmarks

Watch Dogs 2: Story
Spieler schlüpfen in die Rolle von Marcus Holloway, einem sehr talentierten und durch einen Fehler des städtischen Betriebssystems ctOS zu Unrecht einer Straftat beschuldigten Hacker, der sich im Kampf gegen das System dem ebenfalls bereits bekannten Kollektiv DedSec angeschlossen hat und jedes mechanische oder elektronische Gerät in der Spielwelt manipulieren kann – angefangen von Mobiltelefonen bis hin zu Autos und Kränen. Auch jede Person in der Stadt soll sich auf die ein oder andere Weise mittels Technik manipulieren lassen. Außerdem verfügt die Spielfigur auch über einen 3D-Drucker, mit dem sich etwa Einweg-Dronen und Waffen-Upgrades herstellen lassen.

Watch Dogs 2: Systemanforderungen & PC-Besonderheiten
Minimal benötigt werden Windows 7 mit Service-Pack 1 in der 64-Bit-Version, 6 GiByte RAM, ein Intel Core i5 mit 2,5 GHz oder ein AMD FX 6120 mit 3,5 GHz sowie eine Grafikkarte mit der Leistung einer Geforce GTX 660 oder Radeon HD 7870 mit jeweils 2 GiByte RAM. Empfohlen sind aber 8 GiByte Arbeitsspeicher, ein Core i5 mit 3,2 GHz oder ein AMD FX-8320 mit 3,9 GHz und eine Grafikkarte ab der Geforce GTX 780 oder eine Radeon R9 290. Auf der Festplatte belegt das Spiel 50 GByte. Für das optionale Ultra-HD-Texturpaket, das Käufer des Spiels als kostenlosen DLC beziehen können, empfehlen die Entwickler eine Grafikkarte mit mindestens 6 GiByte RAM

Mehrere Monitore und Multi-Fenstermodi, Anpassung der Menüs und des HUDs gehören ebenfalls zu den Features der PC-Version von Watch Dogs 2. Die Grafik bietet im Vergleich zu den Konsolenfassungen zusätzlich Screen Space Reflections, Schweinwerferschatten, weitere Details, Slider für FOV, Pixeldichte und Schärfegrad, Einstellungen für Umgebungsverdeckung und zur Kantenglättung per TXAA (Nvidia-exklusiv), MSAA, SMAA sowie FXAA. Außerdem kann die Steuerung per Maus und Tastatur vollständig angepasst werden. Das Wechseln zu einem Gamepad ist ohne zusätzliche Optionen möglich und die Benutzeroberfläche passt sich dann automatisch an.

Während die als Tutorial fungierende Einführungsmission noch relativ unspektakulär ist, entfaltet Watch Dogs 2 seine Pracht in der offenen Welt San Franciscos. Die kalifornische Metropole ist quietschbunt, detailliert und lädt zur ausgiebigen Erkundung ein – GTA 5 PC lässt herzlich grüßen. Sofort fallen die guten bis sehr knackigen Texturen auf – sofern der entsprechende DLC installiert wurde – und auch Sichtweite und Wellengang können sich sehen lassen. Etwas unschön ist der flimmeranfällige Content, allem voran die Vegetation: Die feinen Verästelungen werden offenbar immer mit maximaler (Textur-)Qualität dargestellt, sodass sie zwar auf Standbildern detailliert aussehen, in Bewegung jedoch an Aliasing kranken. Um diesem Herr zu werden, bietet Watch Dogs 2 auf dem PC mehrere Möglichkeiten an.

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